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Pizza frutti di mare

Auch in diesem Jahr feiert das Theateratelier wieder die Esskultur. Wir beginnen mit einem Gericht, das nicht wirklich als ernährungstechnisch korrekt gilt. In Zeiten, in denen Kohlrabi-Apostel und Veganer als Heilsbringer daherkommen, gilt Pizza als Junkfood. Vor allem die aus der Tiefkühltruhe. Man muss zugeben, dass die Pizzen aus dem Karton oft ziemlich scheusslich schmecken. Ganz anders sieht es mit den Selbstbelegten aus. Es muss ja nicht Pizza pervers mit fettiger Salami sein. Wir haben uns für Meeresfrüchte und als Krönung drei Riesengarnelen für jeden entschieden. Alternativ bieten wir Artischocken als Belag an. Ganz wichtig: Immer Mozzarella nehmen, bloss keinen anderen Käse, wie das schon mal im Billig-Ristorante vorkommt! Die Tomatensauce gut würzen und auf keinen Fall zu flüssig machen, sonst ersäuft der (fertig gekaufte) Teig! Dazu einen frischen Beilagensalat – buon appetito!

Text: Eva Stasser

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Foto: Walter Küpper
Foto: Walter Küpper

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Veröffentlicht von cafethea

Biografie? Bio? Ob Alice im Wunderland eine Lieblingsspeise hatte? Wenn ihr das weiße Kaninchen eine Tasse Tee servierte, war sie bestimmt, wie alle kleihttps://de.gravatar.com/profiles/edit/nen Engländerinnen, very amused, aber von den gestohlenen Törtchen der Königin hat sie leider keines abbekommen. In ihrem 2. Abenteuer, „Alice hinter den Spiegeln“, entpuppt sich der Mandelkuchen als Spiegelkuchen: Kaum hatte sie mehrere Stücke abgeschnitten, wuchsen sie in Windeseile wieder zusammen. Des Rätsels Lösung: Man musste ihn erst herumreichen und dann aufschneiden! Dann teilt er sich von selbst. Ein sehr demokratischer Kuchen also! Ein Lieblingsgericht ist wie ein Spiegel: Es spiegelt unsere Vorlieben und Befindlichkeiten als Kind – oder, viel später, als Erwachsener. Man isst eben, was man ist. Der Verzehr von saftigem Braten mag mitunter einem herzhaft saftigen Charakter entsprechen. Vegetarier und Veganer können manchmal albern sein, wie die Kichererbsen, die sie so gerne verzehren. Wenn das Popcorn in der Maschine tanzt, bekommt fast jeder gute Laune. Wir spiegeln uns in unseren Genüssen. Og Gourmet oder Gourmand, Feinschmecker oder Vielfraß – das ist hier die Frage. In diesem Sinne haben wir unseren Blog aus der Thea – Versuchsküche ins Netz gestellt. Unser Blog wird in lockerer Reihe fortgesetzt. Naturidentische Aromastoffe, Geschmacksverstärker und Gerichte aus der Tiefkühltruhe kommen bei uns nicht in die Suppen-Tüte – getrau dem Motto des Theaterateliers: Am Essen, an der Kunst und an der Liebe soll nicht gespart werden. Über Likes und anderes virtuelles Feedback freuen wir uns. Die Küchengötter, unsere Lieblings-Rezeptlieferanten, lassen grüßen. Auf dass Essen immer wieder ein himmlisches Vergnügen ist! Text: Eva Strasser

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